Naturist Family Mags Jung und Frei Magazine 110

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Naturist Family Mags Jung und Frei Magazine 110

Naturist Family Mags Jung und Frei Magazine 110

Title: Naturist Family Mags Jung und Frei Magazine 110
Number: 110
Format: .JPG
Size: 99.9 MB

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Naturist Family Mags Jung und Frei Magazine 110

Märchen – gibt es sie noch? Vor einiger Zeit schrieben wir in Jung und Frei”, daß es gar nicht so schwer sei, Märchen zu erfinden. Wir müssen nur Wünsche und Träume geschickt miteinander verweben und eine Prise Fantasie hinzufügen. Hier ein Beispiel dafür

Es war einmal ein mächtiger König namens Tipitawi, der, weil er ein naher Verwandter Neptuns war, sein Reich unter Wasser hatte. Er beherrschte die silbernen Bäche, die aus den Bergen hervorsprangen, und die goldenen Seen, in denen sich die Abendsonne spiegelte. Er war unermeßlich reich, aber sein größter Stolz war ein Siegelring aus Aquamarin, den ihm einmal die Meerjungfrau von Kopenhagen geschenkt hatte, als er ihr auf einer Dienstreise einen Besuch abgestattet und einen königlichen Heiratsantrag gemacht hatte. Der Ring war ein Trostpflaster für ihre Ablehnung gewesen. Da der König Tipitawi festgestellt hatte, daß die Meerjungfrau ein Herz aus Stein besaß, war ihm der Ring natürlich lieber, und jeden Abend, wenn die Sonne sich von seinem Abendsonnengoldsee,wo seine Residenz lag, verabschiedete, hielt er den Aquamarinring in die Höhe, bis ihn das fahle Licht des Nordsterns küßte. Das sah eine freche Möwe, und ihr stand der Sinn danach, den Ring zu stehlen. An einem besonders schönen Abend, als nach dem Regen die Sonne wieder zum Vorschein kam und ein Regenbogen farbenprkhtiges Licht über das Land warf, war der König nicht besonders achtsam, weil die Schönheit der Umgebung ihn ablenkte. Die Möwe machte einen Sturzflug und riß ihm den aquamarinblauen Ring vom Finger. Der König stieß eine Verwünschung aus, und die Möwe lachte ihn aus. Da sie in diesem Moment nicht achtgab, wohin sie flog, stieß sie mit dem Kopf gegen den Regenbogen und ließ vor Schreck den Ring fallen. Mit einem leisen Klirren verschwand er in einer tiefen Felsspalte.

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